Info-Abend «Wohneigentum im Alter»

Infoabend zu Wohneigentum und Rente: Herausforderung Finanzierung, 25. September um 18 Uhr

Infoabend «Wohneigentum und Energie»

Info-Abend zu Wohneigentum und Rente: Herausforderung Finanzierung, 25. September um 18 Uhr statt.

Wohneigentum im Alter – Chancen und Stolpersteine der Finanzierung

Warum die Finanzierung nach der Pensionierung zur Herausforderung wird und wie sich Eigentümer frühzeitig vorbereiten können.

Viele Menschen verbinden mit den eigenen vier Wänden Geborgenheit, Stabilität und Unabhängigkeit. Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, möchte dieses Zuhause in der Regel auch nach der Pensionierung behalten. Doch mit dem Eintritt ins Rentenalter verändert sich die finanzielle Ausgangslage grundlegend. Was vorher problemlos tragbar war, kann plötzlich zum Stolperstein werden. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit den Fragen rund um die Finanzierung im Alter auseinanderzusetzen.

Einkommen sinkt – Kosten bleiben

Mit dem Ruhestand fällt das Erwerbseinkommen weg. An seine Stelle treten AHV, Pensionskassenrente und allenfalls Kapital aus der dritten Säule. In vielen Fällen bedeutet das deutlich tiefere Einnahmen. Banken beurteilen die Tragbarkeit einer Hypothek nicht mehr anhand des früheren Lohns, sondern anhand dieser Renteneinkünfte. Die Faustregel lautet: Die Wohnkosten, also Zinsen, Amortisation und Nebenkosten, dürfen ein Drittel des Einkommens nicht überschreiten. Wer diese Hürde nicht schafft, riskiert, dass die Hypothek nicht verlängert wird.

Die häufigsten Stolpersteine

– Tragbarkeit: Besonders bei hohen Hypotheken wird es im Alter schnell eng. Selbst bei tiefen Zinsen rechnen die Banken mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund 5 Prozent.
– Amortisation: Viele Institute verlangen, dass die Hypothek bis zur Pensionierung auf zwei Drittel des Immobilienwerts reduziert ist.
– Unterhaltskosten: Laufende Reparaturen und Sanierungen sind oft teurer als gedacht.
– Unvorhergesehenes: Gesundheitliche Probleme oder Pflegekosten können das Budget zusätzlich belasten.

Wie Eigentümer rechtzeitig vorbeugen können

Eine gute Vorbereitung beginnt mit dem Blick in die Zukunft. Wer spätestens zehn Jahre vor der Pensionierung eine umfassende Finanzplanung macht, schafft sich die nötige Klarheit. Dabei gilt es nicht nur, die künftigen Renteneinnahmen zu berechnen, sondern auch die Tragbarkeit der Hypothek und die eigenen Lebenspläne in Einklang zu bringen.

Im nächsten Schritt lohnt sich ein kritischer Blick auf die Hypothek. Reichen die Renten, um die Anforderungen der Bank zu erfüllen? Falls nicht, können eine teilweise Amortisation oder eine Anpassung der Hypothekarstruktur rechtzeitig für Entlastung sorgen. Wer früh handelt, hat mehr Möglichkeiten, ohne unter Druck zu geraten.
Auch die Vorsorgegelder dürfen in dieser Planung nicht fehlen. Hier ist eine Beratung besonders wertvoll.

Darüber hinaus ist es ratsam, sich eine Reserve für Unvorhergesehenes aufzubauen. Renovationen oder gesundheitliche Ausgaben kommen oft überraschend – wer ein Polster zur Seite gelegt hat, bleibt in solchen Situationen flexibler und ruhiger.

Und schliesslich sollte man sich die Frage stellen, ob das bisherige Eigenheim wirklich die beste Lösung fürs Alter ist. Für manche kann ein Teilverkauf oder ein Wohnrechtsmodell sinnvoll sein, andere fühlen sich in einer kleineren, altersgerechten Wohnung wohler. Solche Alternativen können nicht nur die Finanzen stabilisieren, sondern auch die Lebensqualität erhöhen.

Möchten Sie mehr über dieses Thema erfahren? Am 25. September lädt Eigenheim Schweiz GmbH Sie herzlich zum Informationsabend ein. Noe Wazzau eidg. dipl. Finanzplaner zeigt praxisnah, welche Möglichkeiten es gibt um Wohneigentum auch im Alter finanzieren zu können.

Wann: 18.00 Uhr
Wo: Residenz im Stadtpark, Theaterstrasse 4 in Uster.

Anmeldung bis zum 22. September 2025
per Mail: office@eigenheimschweiz.ch | Tel. 044 940 96 66

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